Französischer Atomkonzern Areva verlernt das Strahlen (Manager-Magazin)

Von Wilfried Eckl-Dorna

Streit mit der Ex-Chefin, Probleme mit dem Reaktor-Hoffnungsträger, dazu eine tiefrote Bilanz: Mit einem Sparkurs soll Areva wieder Tritt fassen. Von Westeuropas Abkehr von der Atomkraft dürfte der französische Nuklearkonzern und Ex-Siemens-Partner mittelfristig jedoch profitieren.

Hamburg - Die Jahreszahlen fallen tiefrot aus, der juristische Kampf mit der Ex-Chefin dürfte schmutzig werden, und bei seinem Reaktor-Hoffnungsträger kommt der Atomkonzern Areva nur schleppend voran. Kein Wunder, dass Areva-Chef Luc Oursel nach neuen Wegen sucht, um die Stimmung im Konzern zu heben.

Nun hat Oursel den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter für sich entdeckt. Auf demTwitter-Kanal von Areva schreibt Oursel seit Kurzem Meldungen unter dem Kürzel #LO. Seine "Meinungen, Reaktionen und Erlebnisse bei der Areva-Gruppe" will der 52-jährige Franzose laut Eintrag vom 17. Januar den Twitter-Fans mitteilen. Dort erfährt man etwa, dass Oursel vor wenigen Tagen in den USA war, um Anlagen zur Brennelemente-Herstellung zu besichtigen und neue Kraftwerksprojekte zu diskutieren. Der Besuch sei "sehr interessant" gewesen, schreibt Oursel artig. Zudem habe er Arevas US-Angestellten die "Ambition für den amerikanischen Markt" mitgeteilt.

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