Uranium Network

Rundbrief 1/2018

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

die Atomindustrie ist immer wieder für Überraschungen zu haben. Kurz vor Weihnachten kam die große Neuigkeit: die Deutsche Bank wird – geplant oder ungeplant – Anteilseignerin von Paladin. Die Bank gerät aufgrund ihrer mangelnden menschenrecht-lichen Verantwortung regelmäßig in Kritik. Ob Paladin so seine Pleite überwinden kann, bleibt unklar (siehe I.2.). Reinzuwaschen versucht sich derweil Areva, das sich nun Orano nennt.

Doch weltweite Proteste regen sich wie sonst auch – gegen Umweltbelastungen, drohende neue Minen oder Endlager. Besonders in Australien gibt es auch einige große Erfolge – die sich manchmal erst auf lange Sicht erkennen lassen. Dass das Engagement von AktivistInnen ungebrochen ist, konnte Martin Kurz auf seiner Reise nach Tanzania ebenso feststellen, wie Günter Hermeyer in Salamanca.

Lassen Sie uns / lasst uns also am Ball bleiben und in der zu Teilen ruhigeren Zeit der Atomindustrie die Grundlage für ihr Aus legen!

Mit derart frühlingshaften energiegeladenen Grüßen wünschen wir viel Spaß beim Lesen!
Das Team von uranium-network.org

Inhalt

I. Aktuelles rund um den Uranbergbau
1. Neueste Uranentwicklungen
2. Deutschland: Deutsche Bank wird Anteilseignerin von Paladin
3. Tanzania: Regierung trifft mit EU Vorbereitungen für Uranbergbau während Mantra Ruhephase einlegt
4. USA: Uranentwicklungen rund um den Bears Ears Nationalpark und den Grand Canyon 5. Indien: Regierung plant erhöhte Uranproduktion – Proteste gehen weiter
6. Australien: Große Erfolge und weitere Kämpfe

II. Unsere Projekte
1. Reisebericht: Martin Kurz in Tansania
2. Spanien: Der Protest gegen die Retortillo-Mine weitet sich aus

III. Ankündigungen
1. Internationales Anti-Atom-Sommercamp in Frankreich im August 2. UraniumFilmFestival in USA im November/Dezember

IV. Mehr zu uranium-network.org

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